Schulranzen-Projekt

SCHULRANZEN-PROJEKT

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2019 erreichten die Stiftung Kinderglück so viele Anträge wie noch nie. Rund 1.800 Schulranzen wurden an die Antragssteller*innen aus Kitas, Grundschulen und Jugendhilfeeinrichtungen ausgegeben. Bernd Krispin

Das Kinderglück-Schulranzenprojekt startete 2008 mit der Anfrage eines Schulranzens für einen Erstklässler. Seit einigen Jahren ist es das größte spendenbasierte Projekt dieser Art in Deutschland, da insbesondere im Ruhrgebiet die Kinderarmut sehr hoch ist. Die Anträge steigern sich seit Jahren, sodass inzwischen jedes Jahr bis zu 2.000 Schulranzen verteilt werden.

Das Projekt richtet sich an Erstklässler*innen, aus Dortmund, dem Kreis Unna und ausgewählten Ruhrgebietsstädten, die an ihrem ersten Schultag nicht mit einem Ranzen, sondern mit einer Plastiktüte oder einen Stoffbeutel vor dem Schulportal stünden.  25 Ehrenamtliche helfen den Kinderglück-Gründern Susanne und Bernd Krispin dieses Großprojekt umzusetzen. Die Erstklässler*innen wissen zu keinem Zeitpunkt, dass der Schulranzen eine Spende ist, denn er wird von den Antragsstellern an die Eltern ohne Beisein der Kinder übergeben.

Diese Handhabung ist der Stiftung Kinderglück ein großes Anliegen. Kinder die ständig mit ihrer eigenen Armut konfrontiert werden, entwickeln ein geringeres Selbstwertgefühl und tragen dieses negative Gefühl bis in ihr Erwachsenenalter.

Ihre Ansprechpartnerin:

Inga Kröger

Inga Kröger
Fundraising & Kommunikation

Mail: i.kroeger@stiftung-kinderglueck.de
Festnetz: +49 (0)2301 91889 502
Fax: +49 (0)2301 89 54 994

Susanne und Bernd Krispin

Die Motivation für dieses Großprojekt ist eindeutig: Im Ruhrgebiet ist Kinderarmut besonders ausgeprägt. In vielen Städten existieren Stadtteile, in denen die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in prekären Verhältnissen aufwächst. Wenn der erste Schritt Richtung Bildung ohne einen eigenen Schulranzen beginnt, dann ist gesellschaftliche Ausgrenzung vorprogrammiert.

Die Stiftung Kinderglück versucht mit seinem langjährigen Schulranzenprojekt diesem Aspekt von Kinderarmut entgegenzuwirken. Zu Beginn des Jahres werden alle kooperierenden Einrichtungen darüber informiert, dass sie Ranzenanträge stellen können. Die Einrichtungen prüfen die Bedürftigkeit der Kinder nach vorgegebenen Kriterien des Vereins. Die Anträge werden gesammelt und an einem zentralen Verteiltag in der Kinderglück-Halle gegenüber des Dortmunder Flughafens in Holzwickede ausgegeben.

● Das Projekt wird seit 2008 durchgeführt

● Bis heute wurde knapp 6.000 Kinder ein unbeschwerter Schulstart ermöglicht

● Allein 2019 wurden 1.800 Schulranzen verteilt

Auch nach dem Verteiltag treffen erfahrungsgemäß bis zum Herbst noch bis zu 200 zusätzliche Anträge ein. Aufgrund dessen bestellt der Verein immer eine höhere Anzahl von Ranzen, um auch diesen Antragsstellern gerecht zu werden.

Das Schulranzen-Projekt 2019

Das Kinderglück-Schulranzenprojekt startete 2008 mit der Anfrage eines Schulranzens für einen Erstklässler. Seit einigen Jahren ist es das größte spendenbasierte Projekt dieser Art in Deutschland, da insbesondere im Ruhrgebiet die Kinderarmut sehr hoch ist. Am 18.06.2019 wurden in der Kinderglück-Halle gegenüber des Dortmunder Flughafens rund 1.800 Tornistersets an insgesamt 177 Institutionen verteilt. Das Projekt richtet sich an Erstklässler*innen, die an ihrem ersten Schultag nicht mit einem Ranzen, sondern mit einer Plastiktüte oder einen Stoffbeutel vor dem Schulportal stünden. Allein die städtischen FABIDO-Kitas beantragten in diesem Jahr 703 Schulranzen und erhöhten ihren Bedarf um 50 Prozent im Vergleich zu 2018.

Auch aus dem Kreis Unna erreichten den den Verein Anträge. 25 Ehrenamtliche halfen Kinderglück-Gründer Bernd Krispin dieses Großprojekt umzusetzen. Neben vielen Spenden von Privatpersonen und Unternehmen unterstützte insbesondere der Takko hilft e.V. aus Telgte das Projekt mit einer Großspende. Beide Vereine kooperieren seit 2018 in der Umsetzung von unterschiedlichen Kinderglück-Hilfsprojekten zugunsten von kranken, traumatisierten und von Kinderarmut betroffenen Kindern. Die Erstklässler*innen wissen zu keinem Zeitpunkt, dass der Schulranzen eine Spende ist, denn er wird von den Antragsstellern an die Eltern ohne Beisein der Kinder übergeben. Diese Handhabung ist der Stiftung Kinderglück ein großes Anliegen.

2019 erreichten den Kinderglück e.V. so viele Anträge wie noch nie. Rund 1.800 Schulranzen wurden an die Antragssteller*innen aus Kitas, Grundschulen und Jugendhilfeeinrichtungen ausgegeben.

„Monatelang planen wir dieses Projekt und am Tag der Ranzenabholung wird uns wieder bewusst, was es für ein Mammutprojekt ist. 6 LKW-Ladungen mit Tornistern mussten in der Kinderglück-Halle untergebracht werden. Insgesamt wurden 6 Tonnen an Material bewegt. Das Schöne an dieser Aufgabe ist, dass es alles Sinn macht, denn hinter jedem der 1.800 Ranzen steht ein Kind, dass so einen unbeschwerten Schulstart erleben darf. Am liebsten möchte ich alle umarmen, die uns bei der Realisierung geholfen haben. Da das schwierig wird, an dieser Stelle ein ganz herzliches Danke“, so Gründer und 1. Vorsitzender des Kinderglück e.V. Bernd Krispin.

Dana Topolewski vom Takko hilft e.V. freut sich über die Aktion, denn „wir begleiten das Schulranzenprojekt bereits im 2. Jahr und sind unglaublich stolz darauf Teil dieser Aktion zu sein. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie es für ein Kind sein muss am 1. Schultag ohne Schulranzen in die Schule zu gehen und mitzuerleben, wie alle anderen Kinder diesen stolz präsentieren. Uns war nicht bewusst, wie häufig das der Fall ist. Was das Kinderglück-Team hier jedes Jahr leistet, ist einfach beeindruckend und geht ans Herz. Vor allem, wenn man sieht, welch eine Leidenschaft für die Hilfe der Kinder dahintersteckt.“

Das Schulranzen-Projekt 2018

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Den Kinderglück e.V. erreichten 2018 von 153 sozialen Einrichtungen 1.528 Schulranzenanträge für Erstklässler aus sozial schwachen Familien. An zwei Verteiltagen sorgten 12 Ehrenamtliche in der Kinderglück-Halle für die Verteilung der Ranzen an die Antragssteller. Das jährliche Kinderglück-Großprojekt macht es sich zur Aufgabe, den ersten Schritt in Richtung schulische Bildung, für von Armut betroffene Kinder, zu erleichtern.

Die Kinder wissen zu keinem Zeitpunkt, dass der Schulranzen eine Spende ist, denn er wird von den Antragsstellern an die Eltern ohne Beisein der Kinder übergeben. Diese Handhabung ist dem Kinderglück e.V. ein großes Anliegen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Kinder, die regelmäßig mit dem Fakt der eigenen Armut konfrontiert werden, ein geringeres Selbstwertgefühl entwickeln. 2018 verzeichnet der Verein eine 25-prozentige Steigerung der Anträge im Vergleich zu 2017.

Das Kinderglück-Schulranzenprojekt 2018 in Zahlen dargestellt bedeutet: 1.528 Schulranzenanträge, 153 Einrichtungen, mehr als 300 Abholer und 12 Ehrenamtliche, die die Ranzen an zwei Tagen in der Kinderglück-Halle verteilen. Die Motivation für dieses Großprojekt ist eindeutig: Jedes Kind ohne Schulranzen ist eines zu viel. Die Gründe, warum so viele Erstklässler am ersten Schultag mit einer Plastiktüte oder einem Jutebeutel auf dem Schulhof stehen, sind vielfältig. Ein Aspekt ist steigende Kinderarmut. Chancengleichheit in Sachen Bildung beginnt sehr früh. Kinderarmut erschwert diese Gleichheit, denn es mangelt am Notwendigsten. Ein Erstklässler ohne Schulranzen wird vom ersten Tag an ausgegrenzt und es wird ihm vor Augen gehalten, dass er anders ist als die anderen Kinder.

Der Kinderglück e.V. versucht mit seinem langjährigen Schulranzenprojekt diesem Aspekt von Kinderarmut entgegenzuwirken. Was als kleine Initiative innerhalb der 14 Kinderglück-Projekte startete, ist heute eines der größten Deutschlands. Jugendämtern sowie Betreuungseinrichtungen freier Träger (Kirchengemeinden, Elterninitiativen, AWO, Caritas etc.), Kindergärten und Grundschulen stellen Jahr für Jahr mehr Anträge. Auch wenn die Antragsfrist bereits abgelaufen ist, so treffen erfahrungsgemäß bis zum Herbst noch bis zu 200 zusätzliche Anträge ein, die auch angenommen werden.

„1.528 Kindern den Schulstart erleichtern zu können, ist ein großes Geschenk. Das Schulranzenprojekt ist logistisch und planerisch immer wieder eine Herausforderung, die viele Menschen miteinander meistern. Ob Spender oder Ehrenamtliche – jedem möchte ich einfach Danke sagen für ihr Engagement“, so Kinderglück-Gründer Bernd Krispin.

Durch über die Jahre entstandene Kooperationen mit Herstellern wie z. B. Ergobag, Scout und Spiegelburg kann der Verein die Schulranzen-Sets (inkl. Etui, Sportbeutel, Schlamper etc.) stark vergünstigt für diese Hilfsaktion erwerben und verteilen. Der Verein legt Wert darauf, dass es sich um hochwertige und rückenstützende Produkte handelt. Kinderarmut beinhaltet oft auch gesundheitliche Nachteile und diesem Aspekt möchte der Verein in Bezug auf den Ranzen vorbeugen.

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2019-12-04T14:46:11+01:0020. November 2019|

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